Meine Wege in die Innenstadt von München

Wer aus der Gegend von Neubiberg, Ottobrunn, Riemerling, Hohenbrunn und Umgebung in die Innenstadt von München will, hat je nach Ziel und Geschmack eine ganze Reihe von möglichen Routen. Einige davon möchte ich hier vorstellen. Die Pläne lassen sich durch Anklicken vergrößern.

Viele meiner Wege in die Stadt führen zuerst durch den Neubiberger Umweltgarten zur Ampel an der Carl-Wery, Ecke Zwergerstraße:

Route Carl-Wery-StrasseMeistens fahre ich dann vor dort aus zum Pfanzeltplatz in Perlach. Die Strecke folgt in umgekehrter Richtung dem Fernradweg D 11, Ostsee-Oberbayern:

Route zum PfanzeltplatzVom Pfanzeltplatz aus kann man über die Ottobrunner Straße und die Rosenheimer Straße direkt ins Stadtzentrum fahren, aber das ist nur etwas für hartgesottene Stadt-Radler:

Ottobrunner und Rosenheimer StrasseLieber wähle ich zwischen Perlach und Haidhausen einen Weg durch ruhigere Straßen, wobei ich nicht dem Fernradweg in den Ostpark folge, sondern über die Hofanger- und die Berger-Kreuz-Straße nach Berg am Laim fahre und dort den Ostsee-Oberbayern-Radweg wieder erreiche. Ärgerlich ist die Querung des Innsbrucker Rings, für die man drei Ampelphasen braucht. Interessant hingegen die Unterführung am Ostbahnhof und nachfolgend das seltsame Nadelöhr am Orleansplatz, wo sich Radfahrer und Fußgänger aller Richtungen auf engstem Platz drängen. Das funktioniert wohl nur, weil viele diese Route nicht kennen:

Route zum OstbahnhofVom Orleansplatz am Ostbahnhof aus kommt man zum Beispiel über die Wörthstraße und den Wiener Platz zum Maximilianeum. Von da kann man entlang der Isar nach Norden, z.B. in den Englischen Garten fahren, oder geradeaus durch die Maximilianstraße zur Oper:

Route vom Ostbahnhof zur OperEine andere Route führt vom Ostbahnhof über den Pariser Platz, den Gasteig und den Isartorplatz direkt ins Zentrum, wobei der Radweg vom Deutschen Museum bis zum Isartor etwas abenteuerlich ist:

Route Ostbahnhof-MarienplatzKehren wir nun dorthin zurück, wo unser allererstes Streckenstück den Neubiberger Unmweltgarten verlässt. Wenn ich zum Giesinger Bahnhof will, wähle ich oft einen Weg, der mich entlang der Bundeswehr-Universität über Unterbiberg zum S-Bahn-Haltepunkt Fasanenpark führt, dann zur ehemaligen „Ami-Siedlung“ und entlang dem Friedhof am Perlacher Forst zur Schwanseestraße:

Route Neubiberg-GiesingAb dem Giesinger Bahnhof geht es dann zum Beispiel zum Tegernseer Platz und den Giesinger Berg hinunter in Richtung Wittelsbacher Brücke, von wo aus man zum Hauptbahnhof gelangen kann. Allerdings wird es ab der Isar, allen Radfahrstreifen zum Trotz, streckenweise sehr stadtverkehrsmäßig:

Route vom Giesinger Bahnhof zum HauptbahnhofEin anderer Weg führt vom Giesinger Bahnhof zum Ostfriedhof, den Nockherberg hinunter zum Mariahilfplatz und – ab da wieder voll im Stadtverkehr – über die Reichenbachbrücke und durch die Fraunhoferstraße zum Sendlinger Tor:

Route vom Giesinger Bahnhof zum Sendlinger TorSo weit die Routen, die einigermaßen direkt ins Stadtzentrum führen.  Nachdem die Isar durch die Innenstadt fließt, lassen sich viele Ziele etwas entspannter auch erreichen, indem wir einen weiteren Weg in Kauf nehmen und zunächst nach Großhesselohe an die Isar fahren. Die Strecke führt erst zur Autobahnauffahrt Taufkirchen West und von dort auf guten Wegen geradeaus durch den Perlacher Forst zum Isar-Hochufer in Großhesselohe:

Route nach GrosshesseloheVon dort aus gelangt man im Schatten großer alter Bäume zum Harlachinger Berg, wo es ein kurzes Stück steil auf der Straße hinunter zum Tierpark geht. An der Tierpark-Brücke gibt es dann auf beiden Seiten der Isar recht ruhige Wege, auf denen man entlang von Fluss und Kanal in die Innenstadt kommt:

Route von Grosshesselohe zur Tierparkbrück

Die bisherigen Routen hatten gemeinsam, dass sie die Isar auf den im Tal liegenden Brücken überquerten. Wir hatten die Tierparkbrücke, die Wittelsbacher Brücke, die Reichenbachbrücke, die Ludwigsbrücke und die Maximiliansbrücke.

Wir können die Isar aber auch in luftiger Höhe überqueren und nehmen dazu die Großhesseloher Eisenbahnbrücke, in deren Bauch ein Fuß- und Radweg über den Fluss führt. Von da aus kommen wir nach Solln, von wo wir nordwärts in die Stadt und südwärts nach Pullach fahren können, oder aber bei Warnberg in den Forstenrieder Park. Von da erreichen wir die Würmtalgemeinden bis hin zum Starnberger See, können aber auch über Neuried und Martinsried nach Pasing und in andere westliche Stadtteile gelangen:

Route Solln-PasingSo weit diese Sammlung von Routen. Sie ist natürlich – wie immer – subjektiv und es gibt bestimmt noch viele andere Möglichkeiten, je nach subjektivem Geschmack, Wetter, Tages- und Jahreszeit.