Baiernrain, Grub und ein Eis (63 km)

Es gibt einige „Klassiker“, die wir immer wieder etwas variieren. In diesem Fall machten wir zuerst einen Abstecher nach Englwarting, einem einzeln stehenden Hof, in dessen Nähe ein Investor mal ein Freizeitgelände errichten wollte. Eine Route, die wir vor vielen Jahren oft gefahren waren, führte dort vobei und wir wollten einfach mal wieder nachschauen. Nichts Besonderes und der Weg von da nach Brunnthal führt holperig durch den Wald.

Eine weitere Variationsmöglichkeit gibt es in Sauerlach. Je nach Laune und Verkehrslage kann man gleich auf der Staatsstraße 2070 weiter fahren, oder aber bis zum Ortsrand einen ausgeschilderten Schleichweg durch die Siedlung nehmen, wie wir es diesmal gemacht haben.

Der weitere Weg bringt einige maßvolle Steigungen, deren Belohnung ein wundervoller weiter Blick über Felder und Ortschaften auf das Alpenpanorama ist, wenn man kurz vor Berg aus dem Wald kommt und es dann in flotter Fahrt auf der Kreisstraße hinunter nach Baiernrain laufen lässt.

An anderen Tagen fahren wir von Otterfing auf dem Markweg wieder nach Norden, aber diesmal kam uns die Tour noch zu kurz vor und wir fuhren über Kreuzstraße nach Grub und kehrten in Wurmsam ein, was früher eine florierende Ausflugsgaststätte war. Jetzt bedient die alte Wirtin nur noch wenige alte Stammgäste – und uns, wenn wir alle paar Jahre mal wieder dort einkehren.

Dann ging es wieder nach Norden. In Aying bogen wir diesmal nicht am Biersee in Richtung Sportplatz ab, sondern fuhren geradeaus weiter durch den Wald bis zur Egmatinger Straße (M 10). Die Lust auf ein gutes Eis ließ uns dort links abbiegen und über Siegertsbrunn nach Höhenkirchen fahren und in der „Casa del Gelato“ Station machen, bevor wir uns endgültig nach Hause wandten.

Die Orte:

Kirchstockach, Englwarting, Brunnthal, Otterloh, Sauerlach, Großeichenhausen, Geilertshausen, Kolbing, Berg, Baiernrain, Steingau, Otterfing, Kreuzstraße, Grub, Wurmsam, Großhelfendorf, Peiß, Aying, Siegertsbrunn, Höhenkirchen, Hohenbrunn.

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