24. August 2019 – Trier – Thionville (87 km)

Als wir morgens im Gemeinschaftsraum des Hostels ankamen, war ein schönes Frühstück hergerichtet, das wir uns mit Freude schmecken ließen. Unser erster Weg führte dann zum Dom und zur Liebfrauenkirche, die wir am Vorabend nicht mehr hatten besichtigen können.

Dann kauften wir noch Verpflegung ein und verließen schließlich die Stadt. Die Tour verlief heute fast immer auf ruhigen Wegen, oft am Fluss, manchmal an der Bahnlinie, erfreulich selten direkt an der Straße. Zuerst bot das Tal noch das gewohnte Bild, mit steil aufragenden Weinbergen und am Fluss immer wieder großen Campingplätzen. Zur Brotzeit blickten wir hinüber zu den Weinbergen von Luxemburg auf der anderen Seite der Mosel. Dann wurde das Tal weiter und es kamen Wiesen und Kuhweiden.

Auf der gegenüberliegenden Flussseite sahen wir in einiger Entfernung das umstrittene Kernkraftwerg Cattenom und schließlich erreichten wir unser Tagesziel, Thionville. Von unserem Zimmmer im sechsten Stock des Hotels blickten wir auf eine typisch französische Dachlandschaft.