25. August 2019 – Thionville – Pont à Mousson (69 km)

Nachdem wir beim Abendrundgang festgestellt hatten, dass es in der Nähe nirgends ein Frühstückscafé geben würde, hatten wir beschlossen, doch im Hotel zu frühstücken und das war ganz in Ordnung. Die Tagesetappe verlief meist auf ruhigen Straßen und Wegen, viel am Fluss entlang, machmal auf Dämmen, ein Stück weit auch holprig durch die Wurzeln schöner großer Bäume, die uns den Schattenspendeten, den wir bei der Hitze des Tages gut gebrauchen konnten. Einmal kamen wir an alten und neuen Industrieanlagen vorbei.

Ein Higlight war Metz, einerseits wegen seines imposanten Doms, andererseits wegen des Mirabellenfestes, das mit Blumenwagen gefeiert wurde, auf denen Leute in besonderen Gewändern zuerst lange warteten und dann, als sich der Zug in Bewegung setzte, etwas unbeholfen und mit mäßigem Enthusiasmus ins Publikum winkten.

Schließlich noch eine Installation mit einem riesigen Trump-Kopf in einem Seitenarm der Mosel. Das war Kunst und amüsant. Unser Hotel erwies sich als Enttäuschung. Erst dauerte der Checkin ziemlich lange und als Friederike unter der Dusche stand, stellte sich heraus, dass auch nach längerem Warten kein warmes Wasser herauskam. Sie reklamierte erbost und man stellte uns eine Erstattung in Aussicht. Zum Abendessen fanden wir ein nettes Lokal mit italienischer Küche, im dem eine nette Frau bediente, die vor vielen Jahren als Englischlehrerin aus ihrer britischen Heimat nach Frankreich gewechselt war.

Beim Buchen unserer nächsten Unterkunft stellte sich wieder einmal heraus, dass es nicht ganz einfach ist, Orte zu finden, in denen man sowohl übernachten, als auch vernünftig essen kann. Wir sind gespannt,