1. September 2019 – Besancon – Baume-les-Dames (46 km)

Wir hatten beschlossen, die Strecke von Dijon bis Besancon, von der wir uns eher geringeren landschaftlichen Genuss erwarteten, mit dem Zug zurückzulegen, auch wenn der Transport der Fahrräder zum und vom Bahnsteig und das Ein- und Aussteigen mit Gepäck bisweilen ein Drama sein können, das wir gerne vermeiden. Vor den Fahrkartenautomaten wurden wir gewarnt, am einzigen Sonntags-Schalter, vor dem sich eine kleine Schlange gebildet hatte, war dann auch zu erfahren, dass Fahrräder kostenlos reisen.

Mein Rad war für den Aufzug zu lang, also ließ ich es auf der Treppe hinunterhoppeln. Am Bahnsteig mussten wir abladen und das Gepäck separat hinauftragen. Der Zug wurde hier eingesetzt und hatte einen ebenen Einstieg, so dass wir bequem hinein gelangen und alles gut verstauen konnten.

In Besancon machten wir eine kleine Stadtrundfahrt, gönnten uns einen Kaffee und fuhren dann an den Fluss, an dem entlang wir ohne wesentliche Steigungen weiterfahren konnten. Der Himmel war bedeckt, das Wetter kühler als an den Vortagen, so dass nur ein paar kleine Wehwehchen das Vergnügen minderten, die wir von den großen Etappen der Vorwoche mitgenommen hatten. Die heutige Strecke war nicht lang, wir konnten uns Zeit lassen und gerade rechtzeitig zum Check-in waren wir bei unserem Hotel „Le Bambi“ in Baume-les-Dames, wo wir ein sehr enges Zimmer mit indianischer Deko bekamen. Dusche und Abendessen waren ausgezeichnet.