{"id":2403,"date":"2014-09-04T10:34:16","date_gmt":"2014-09-04T08:34:16","guid":{"rendered":"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/?p=2403"},"modified":"2014-09-04T10:39:53","modified_gmt":"2014-09-04T08:39:53","slug":"italien-2014-10-udine-grado-60-km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/blog\/2014\/09\/04\/italien-2014-10-udine-grado-60-km\/","title":{"rendered":"Italien 2014 (10) Udine &#8211; Grado (60 km)"},"content":{"rendered":"<p>Die Nacht war gut, das Wetter versprach W\u00e4rme. Wir fr\u00fchst\u00fcckten in dem dusteren, \u00fcberladen mit dunklem Holz verkleideten Hotelrestaurant, aber es gab Croissants und Toast und Muffins und Trauben und ordentlichen Cappuccino von der Bar.<\/p>\n<p>Vom muffeligen Kellner beordert sperrte uns ein netter K\u00fcchenjunge das Abteil der Tiefgarage auf, wo unsere Fahrr\u00e4der sicher die Nacht verbracht hatten. Wir packten auf und suchten erstmal einen Supermarkt, um einzukaufen. Auch da hielt, wie nun schon mehrmals gesehen, am Eingang ein Schwarzer die Stellung, gr\u00fc\u00dfte alle freundlich, die aus und ein gingen und bot Einwegfeuerzeuge und anderen Kleinkram an. Italien, das sich nicht dahinter verstecken kann, von &#8222;sicheren Drittstaaten&#8220; umgeben zu sein, beherbergt Afrikaner in gro\u00dfer Zahl und irgendwie scheinen die Leute auch damit zurechtzukommen.<\/p>\n<p>In einer Buchhandlung am Dom kauften wir noch Landkarten von Slowenien, um uns wegen einer eventuellen Fortsetzung der Reise dorthin zu orientieren. Dann ging es los.<\/p>\n<p>Die Tagesetappe war unspektakul\u00e4r. Auf meist wenig befahrenen Stra\u00dfen und mit nur zwei nennenswerten Steigungen fuhren wir leicht abw\u00e4rts dem Meer zu. Zwei gr\u00f6\u00dfere Verkehrsknoten meisterten wir souver\u00e4n mit Hilfe des Navi, das sich \u00fcberhaupt als sehr hilfreich erweist. Dieses Jahr haben wir beide ein Smartphone auf dem Lenker, das alle relevanten Karten aus OpenStreetMap enth\u00e4lt, und die Routen, die wir fahren wollen. Das klappt meist prima, besonders angenehm auch die problemlose Anfahrt zu den Hotels in unbekannten Orten. Und auch beim Herumlaufen in St\u00e4dten kommen wir so, meist durch kleine Stra\u00dfen und Gassen, auf kurzen Wegen zum Ziel.<\/p>\n<p>Wir machten Rast auf dem gro\u00dfen Platz der in konzentrischen Ringen gebauten Stadt Palmanova,<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-2014-09-04-08.19.544.png4.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img class=\"alignnone size-full\" title=\"\" src=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-2014-09-04-08.19.544.png4.png\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>besuchten die Kathedrale von Aquilea mit dem alten Fu\u00dfbodenmosaik und fuhren schlie\u00dflich \u00fcber den kilometerlangen schnurgeraden Damm auf Grado zu, wobei uns heftiger Regen begleitete. Nun waren wir also am Ziel.<\/p>\n<p>Wir fanden schnell unser Hotel, Villa Corallo, mit dem etwas abgenutzen Charme des Strandhotels zweiter oder dritter Reihe und einer umwerfend freundlichen Besitzerin und machten uns gleich ans Waschen und Duschen. Der gesch\u00fctzte Balkon bot reichlich Trockenm\u00f6glichkeiten f\u00fcr W\u00e4sche.<\/p>\n<p>Dann ruhten wir etwas aus und am Abend machten wir uns auf und liefen durch diesen typischen Badeort, der alle Ess- und Schleck- und Kauf- und Spielm\u00f6glichkeiten bietet, die der unendlichen Eint\u00f6nigkeit des Strandlebens ein Wenig Abwechslung beigeben sollen. Ich mag solche Orte des kollektiven M\u00fc\u00dfiggangs weder in den bayerischen Bergen, noch an der Adria. Wir werden nicht lange bleiben. Sch\u00f6n ist der Blick raus aufs Meer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140903_1937253.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img class=\"alignnone size-full\" title=\"\" src=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140903_1937253.jpg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Abendessen &#8222;Da Luciano&#8220; ebenfalls typisch. Man rechnet mit Touristen, die das Land nur von solchen Orten her kennen und bietet ihnen das, was sie sich \u00fcber viele Jahre gefallen haben lassen.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n war es, dann nachts noch alleine zu zweit weit drau\u00dfen auf einer Mole zu sitzen und dem Meer zu lauschen. Am Ende war der Ort fast wie ausgestorben. Wir gingen ins Hotel und ins Bett.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140903_1657491.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img class=\"alignnone size-full\" title=\"\" src=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140903_1657491.jpg\" alt=\"image\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2403 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2403')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2403').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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