{"id":2455,"date":"2014-09-09T22:31:45","date_gmt":"2014-09-09T20:31:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/?p=2455"},"modified":"2014-09-10T08:21:21","modified_gmt":"2014-09-10T06:21:21","slug":"italien-2014-16-bled-bohinj-42-km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/blog\/2014\/09\/09\/italien-2014-16-bled-bohinj-42-km\/","title":{"rendered":"Italien 2014 (16) Bled &#8211; Bohinj (42 km)"},"content":{"rendered":"<p>Wie steigert man &#8222;Bergidylle&#8220;? <\/p>\n<p>Bled hat uns schon bei der Anfahrt so gut gefallen, dass wir noch etwas in der Gegend bleiben wollten. Unser Pensionswirt machte den Vorschlag, noch etwas weiter nach Bohinj, an den Wocheiner See (Bohinjsko jezero) zu fahren. Es g\u00e4be dann von dort einen Zug nach Jesenice. Wir sahen uns das auf der Landkarte an und beschlossen, diesem Tipp zu folgen. <\/p>\n<p>Nach einer angenehmen Nacht an diesem vollkommen ruhigen Ort und einem guten Fr\u00fchst\u00fcck radelten wir los. Die Stra\u00dfe am Bled See entlang war nicht wenig befahren, aber meist breit genug, dass wir auch bei Gegenverkehr nicht zu knapp \u00fcberholt wurden. Einige Teilst\u00fccke gaben uns Gelegenheit zu der Feststellung, dass wir im Moment doch etwas bergm\u00fcde sind und vor weiteren gro\u00dfen Anstiegen einen Ruhetag gut gebrauchen k\u00f6nnten. Aber gr\u00f6\u00dfere Kletterpartien stehen jetzt nicht mehr an. <\/p>\n<p>Teilweise ging es aber auch wieder sch\u00f6n abw\u00e4rts und vor allem ist das Tal der Sava Bohinjka (Wocheiner Save) so wundersch\u00f6n, dass wir immer wieder stehen blieben, um zu fotografieren und zu schwelgen. <\/p>\n<p>In Bohinjska Bistrica fuhren wir zum Bahnhof, um die Fahrtm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag nochmal genau zu erkunden und sahen dann auch den Zug kommen, mit dem wir wohl abfahren w\u00fcrden. Auch einige Radreisende mit Gep\u00e4ck stiegen aus und hoben ihre R\u00e4der von dem hohen Wagon auf den Bahnsteig, so dass wir eine Vorstellung von der umgekehrten \u00dcbung bekamen, die uns bevorstand. <\/p>\n<p>Wir nutzten den Schatten und eine Bank am Bahnhof f\u00fcr eine ausgedehnte Brotzeitpause und fuhren dann weiter. F\u00fcr das letzte St\u00fcck fanden wir noch einen guten Radweg, allerdings mit einer kurzen, aber grenzwertig starken Steigung und gelangten so nach Stara Fu\u017eina,\u00a0 gleich oberhalb des Wocheiner Sees, wo wir ein Zimmer gebucht hatten. Zun\u00e4chst suchten wir eine Weile am falschen Haus, dann, ebenfalls vergeblich, am richtigen, denn es war noch viel zu fr\u00fch. Gerne h\u00e4tten wir unser Gep\u00e4ck schon abgeladen, um unbeschwert den See erkunden zu k\u00f6nnen, aber so musste es halt mit Gep\u00e4ck gehen. <\/p>\n<p>In der\u00a0 N\u00e4he des Sees tranken wir Kaffee, dann fuhren wir entlang bis zum Ende, h\u00e4tten den See auch gerne umrundet, aber da gab es keinen Weg. Also fuhren wir zur\u00fcck bis wir auf einem einsamen Steg ein nettes Pl\u00e4tzchen fanden, um uns niederzulassen, \u00fcber das Wasser zu schauen und die zahlreichen Forellen mit Resten unseres Vollkornzwiebacks aus Italien zu f\u00fcttern, nach dem sie flink und geschickt schnappten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140909_163333.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img title=\"\" class=\"alignnone size-full\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140909_163333.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein \u00e4lterer Mann kam an den Steg und ruderte mit einem Kanu zu einem kleinen Segelboot, das unweit des Ufers lag, machte es flott und segelte los. Ein leichter Wind war aufgekommen und hinter den ferneren Gipfeln zogen sich dunkle Wolken zusammen. Der Wetterbericht hatte abendliche Gewitter verk\u00fcndet. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140909_163744.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img title=\"\" class=\"alignnone size-full\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140909_163744.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag machten wir uns auf zu unserer Pension und trafen dort auch eine freundliche Frau an, die uns empfing. Das Haus ist alt und einfach, aber recht nett. W\u00e4hrend wir uns ausruhten, frisch machten und den Internetzugang nutzten, regnete es drau\u00dfen kr\u00e4ftig, \u00fcber den Bergen sahen wir Blitze, nahmen fernes Donnergrollen wahr. <\/p>\n<p>Sp\u00e4ter h\u00f6rte der Regen wieder auf und wir gingen in ein nahes Lokal essen, das die Zimmerwirtin empfohlen hatte. Ihre G\u00e4ste bek\u00e4men 10% Rabatt. Au\u00dfer uns gab es in dem recht gro\u00dfen Gasthaus nur zwei weitere Essensg\u00e4ste. Die Bedienung war sehr freundlich, das Essen reichlich, aber nur das. Das Bier vom Fass schmeckte uns. Als wir wieder in unserem Zimmer waren, begann es erneut zu regnen. Wir gingen zu Bett. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140909_165928.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img title=\"\" class=\"alignnone size-full\" alt=\"image\" src=\"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/wpid-20140909_165928.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_2455 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_2455')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_2455').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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