{"id":4437,"date":"2017-04-10T10:20:24","date_gmt":"2017-04-10T08:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/?p=4437"},"modified":"2017-04-27T17:30:11","modified_gmt":"2017-04-27T15:30:11","slug":"10-april-muenchen-piacenza-27-km-per-rad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wschmidhuber.de\/wp\/blog\/2017\/04\/10\/10-april-muenchen-piacenza-27-km-per-rad\/","title":{"rendered":"10. April <br \/>M\u00fcnchen &#8211; Piacenza \u00a0(27 km per Rad)"},"content":{"rendered":"<p>Schon am Vorabend hatten wir gepackt und alles hergerichtet, so dass wir am Morgen schnell reisefertig waren. Bei Sonnenschein und ertr\u00e4glicher Temperatur radelten wir schon vor acht Uhr los in Richtung Hauptbahnhof. Das ging ganz flott und wir staunten, wie viele Radler im morgendlichen Berufsverkehr unterwegs waren, aber auch dar\u00fcber, wie verbissen manche Leute fahren.<\/p>\n<p>Bald nachdem wir am Bahnhof angekommen waren, rollte auch schon der Zug heran. Wir brachten unser Gep\u00e4ck zu den reservierten Pl\u00e4tzen und die Fahrr\u00e4der in den Gep\u00e4ckwagen. Der Zug war ziemlich ausgebucht und es war, wie immer, zu wenig Platz f\u00fcr Koffer und Taschen aller Reisenden.<\/p>\n<p>Sonst ging es ohne besondere Vorkommnisse nach Kufstein, dann hinauf zum Brenner und schlie\u00dflich nach Bologna. Dort einzeln in viel zu kleinen Aufz\u00fcgen hinunter vom Bahnsteig und hinauf ins Gewimmel der Schalterhalle, um Tickets f\u00fcr die Weiterfahrt zu holen. Zun\u00e4chst war alles etwas verwirrend und die Fahrkartenautomaten umlagert, auch schlichen ein paar zwielichtige Gestalten herum, aber am Ende fanden wir einen Automaten in einer etwas ruhigeren Ecke, wo wir einerseits R\u00e4der und Gep\u00e4ck unter Kontrolle haben und uns anderseits auch in Ruhe mit dem Ticketkauf besch\u00e4ftigen konnten. Dann fuhren wir wieder mit den Aufz\u00fcgen hinunter und hinauf zum Bahnsteig, wo sich mit der Zeit au\u00dfer uns auch zahlreiche Pendler einfanden. Der Zug versprach voll zu werden.<\/p>\n<p>Ich fragte einen Eisenbahner, wo voraussichtlich der Wagen mit dem Fahrradabteil halten w\u00fcrde, damit wir uns schon einmal in eine g\u00fcnstige Ausgangsposition bringen konnten. So waren wir, als der Zug einfuhr, zwar am richtigen Ende, aber der Zug war k\u00fcrzer, als erwartet. Alle liefen hinterher und am Einstieg bildete sich eine gro\u00dfe Menschentraube. Auch ein paar weitere Fahrr\u00e4der waren dabei.<\/p>\n<p>Wir schafften es zwar in den Zug, aber dann waren wir eingekeilt, unter anderem von drei Schaffnern, die uns energisch beschieden, wir m\u00fcssten unsere R\u00e4der senkrecht an die vorgesehenen Haken h\u00e4ngen und die nicht einsehen wollten, dass sie selbst es waren die uns die n\u00f6tige Bewegungsfreiheit nahmen, ihrer Aufforderung nachzukommen. Als sie sich dann endlich verzogen hatten, lud ich mein Gep\u00e4ck ab und h\u00e4ngte mein Rad auf, aber es war wieder einmal l\u00e4nger als vorgesehen, so dass es schief hing und das Schutzblech am Boden schleifte. Man scheint hier keine Reiser\u00e4der zu kennen und es gibt viel zu wenig Platz. Wieder einmal.<\/p>\n<p>Ein fliegender Blumenh\u00e4ndler und ein paar Schwarzafrikaner spielten Katz und Maus mit den Schaffnern und von der nahen hochmodernen Toilette her fiepte unaufh\u00f6rlich ein schriller Alarmton, den ein dicker Schaffner trotz telefonischer Unterst\u00fctzung nicht abstellen konnte.\u00a0Langsam leerte sich schlie\u00dflich der Zug und vor Piacenza konnten wir gem\u00fctlich im Einstiegsraum aufpacken, so dass wir dann auch schnell und problemlos aus dem Zug kamen. Das im Voraus gebuchte Hotel hatte ich schon in mein Navi eingetragen und so kamen wir z\u00fcgig hin. Als h\u00e4tte er schon auf uns gewartet, winkte uns der dicke Portier aus der Toreinfahrt herbei, als wir die Stra\u00dfe erreicht hatten. Die <em>Residence Regina<\/em> war f\u00fcr unsere Zwecke ganz gut geeignet, denn beidseits eines langen Innenhofs gibt es ebenerdig zug\u00e4ngliche Appartements, so dass wir unsere R\u00e4der nachts mit hereinnehmen konnten.<\/p>\n<p>Wir richteten uns ein und machten uns etwas frisch, dann fuhren wir wieder hinaus in die laue Nacht, nochmal dem Stadtzentrum zu, um etwas zu \u00a0Essen zu suchen. An der <em>Piazza dei Cavalli<\/em> fanden wir das Ristorante <em>Al Duca<\/em> und speisten zwar nicht so f\u00fcrstlich, wie der Name andeutete, auch nicht besonders reichlich, aber doch sehr annehmbar und mit Blick auf den abendlichen Platz mit den beiden Reiterstandbildern.<\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_4437 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_4437')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_4437').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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