Frankreich 2012 – 08 – Mussidan – Périgueux

Das Wetter hatte sich über Nacht deutlich gebessert. Der Himmel war überwiegend blau und der Blick aus dem Hotelfenster zeigte nur noch vereinzelte Wolken.

Blick aus dem HotelfensterWir holten unsere Fahrräder aus der etwas entfernten Garage, packten auf, suchten eine Bäckerei für Frühstücksteilchen, die wir auf einer Mauer sitzend verspeisten und gingen dann noch einmal ins „Perigord“ zum Milchkaffee – ein Frühstücksritual, das wir auf Reisen in Frankreich gerne pflegen. Dann suchten und fanden wir noch einen Laden mit Mineralwasser und schließlich ging es auf vorwiegend kleineren Straßen, dafür aber manchmal etwas bergauf und bergab in Richtung Périgueux. An einigen Stellen ließ sich die Hauptstraße nicht vermeiden, aber die waren zum Glück recht kurz. Hier sind alle eilig unterwegs und auch schwere Lastzüge überholen oft unangenehm knapp und erzeugen einen kräftigen Luftwirbel, den man ausbalancieren muss. Beim Radeln ist für uns der Weg das eigentliche Ziel, deshalb schlängen wir uns wenn möglich über Land und durch kleine Siedlungen und Dörfer. Nur auf den letzten Kilometern in eine Stadt lassen sich hier die größeren Straßen kaum vermeiden.

Brücke über L'Isle bei AstierIn Périgueux erfuhren wir im Touristenbüro, dass viele Unterkünfte schon ausgebucht waren und nahmen kurzer Hand ein Zimmer im Etap-Hotel, das hier kein Neubau und nicht ganz so steril ist, wie in Dresden oder Genf. Dann machten wir einen Rundgang durch die Stadt, freuten uns über Kinder, die trotz großer Badeverbots-Schilder in einem Brunnen herumtobten, und besichtigten die Reste der alten römischen Siedlung und andere historische Ruinen.

Brunnen in PerigueuxSchließlich fanden wir einen netten Platz mit vielen Lokalen, wo wir den Tag bei einem frischen Bier und anschließend bei einem vorzüglichen Essen im „Les Cigales“ ausklingen ließen.

Alte Ruinen

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